Thailand: Koh Chang oder die Elefanteninsel

In vier Stunden sind wir mit dem Taxi von Bangkok an den Ao Thammachat Pier gefahren, schnell haben wir für 80 Bath ein Ticket gekauft und in etwas mehr als einer halben Stunde bring uns eine altersschwache Fähre nach Koh Chang. Zum ersten mal waren wir 1999 auf dieser nach Phuket zweitgrößten Thailändischen Insel. Schnell stellen wir fest, in dreizehn Jahren hat sich wie überall in Thailand einiges verändert.

Koh Chang oder die Elefanteninsel

1999 gab es nur eine sehr schmale Straße an der Westküste von Koh Chang. Dieser bessere Feldweg führte dann auch nur bis hinter den White Sand Beach, danach gab es nur noch Dschungelpiste. Mittlerweile umrundet eine wunderbare Straße fast das ganze Eiland und auch die weitere Infrastruktur wurde stark ausgebaut. Daher können wir dieses mal die ganze Insel mit unserem Roller erkunden und natürlich machen wir fast jeden Tag herrliche Ausflüge.

Der etwa zwei Kilometer lange White Sand Beach an der Westküste von Koh Chang bildet zusammen mit dem Dorf Baan Haad Sai Kao das Inselzentrum. Vor allem im mittleren und südlichen Teil des Strandes stehen die Bungalows relativ dicht beieinander. Wer gern ausgeht, Bars und Discotheken besucht, ist hier richtig. Schwimmen ist an dem feinen, mit Palmen und Kasuarinen gesäumten Sandstrand sowohl bei Ebbe als auch bei Flut möglich. Bei Ebbe verbreitert sich der Strand merklich und lädt zu Strandwanderungen ein. An der nahe gelegenen Hauptstraße bietet sich am Abend ein Bummel durch die Geschäfte an.

Die schönsten Strände auf Koh Chang liegen an der Westküste. Im mittleren Abschnitt befinden sich die beiden beliebten Urlaubsstrände Haad Khlong Phrao und Haad Kai Bae. Weiter südlich liegt der Tha Nam Beach (auch Lonely Beach). Hier halten sich hauptsächlich Rucksackreisende auf. Am Strand gibt es eine Reihe preiswerter Unterkünfte, darunter auch Baumhäuser.

Da Koh Chang im Meeresnationalpark liegt, hat die Insel viel von ihrer ursprünglichen Charme Natürlichkeit bewahrt. Es gibt kilometerlange Bilderbuchstrände mit spektakulären Sonnenuntergängen. Es gibt bezaubernde Wasserfälle und einzigartige Mangrovenwälder. Die Insel besteht zu 75 Prozent aus dichtem, tropischen Dschungel. Bemerkenswert sind auch die Berge. Diese ragen bis zu 700 m hoch auf und sind oft in Wolken gehüllt. Rund um Koh Chang und seinen Nachbarinseln finden Schnorchler und Taucher eine exotische Unterwasserwelt und gut erhaltene Korallenriffe. Um die Strände an der Westküste zu erreichen, geht es aber erst einmal über Serpentinen durch die Berge. Dann erhascht man endlich einen fantastischen Blick auf die Strände.

Die Ostküste der Insel ist nur spärlich bewohnt, deshalb richtet sich unser Augenmerk auch mehr auf diesen Teil von Koh Chang. Kleine Dörfer wechseln sich mit Kautschuk-, Kokosnuss-und Bananen Plantagen, Garnelenfarmen sowie Regenwald ab. In der südlichen Region der Ostküste befindet sich Salak Khok. Es gibt ein Mangrovengebiet, das zu Fuß ausgekundschaftet werden kann. Leider führt die Straße nicht weiter um das südliche Ende der Insel. Dazu fehlen noch rund sieben Kilometer.

Statt nun den direkten Weg zurückzufahren, lohnt sich ein Abstecher auf die südliche Halbinsel. Vom Khao Kong Berg hat der Betrachter eine großartige Aussicht auf das Meer und den Regenwald. Wer diese große Insel wirklich kennen lernen möchte, sollte das mit einem Motorrad machen, nur so hat man die Chance die Schönheiten dieser wunderschönen Insel zu entdecken.

Am 23.12.2013 backen die Engel Plätzchen und Koh Chang verabschiedet uns mit einem Bilderbuch Sonnenuntergang.

 

Ach fast hätten wir es vergessen, wir müssen noch mal nach Koh Chang unser Kochkurs bei Air wartet auf uns.

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Kommentare: 1
  • #1

    Christl und Sepp Engstler (Dienstag, 31 Dezember 2013 21:31)

    Hallo Gisela und Henning,
    Frohes und glückliches Neues Jahr wünschen
    Die Duracher
    p.s. Gute Reise und danke für die schönen Bilder und Berichte im Blog