Simbabwe: Der Sambesi & die Victoria Fälle

Weit war unser Weg durch Südafrika, Namibia und durch den Caprivi Strip bis nach Katima Mulilo. Heute werden wir ein weiteres Highlight besuchen, die Viktoria Wasserfälle in Zimbabwe und Sambia. Immerhin handelt es sich um die größten Wasserfälle Afrikas, 1855 von David Livingstone entdeckt und von ihm nach der englischen Königin Victoria benannt. Auf einer Breite von fast zwei Kilometern stürzt der gewaltige Sambesi River hier 120 Meter in die Tiefe.

Die Victoria Fälle

Zwei Wege führen zu den imposanten Wasserfällen. Wer Zimbabwe meiden möchte, fährt bei Katima Mulilo über die Sambesi Brücke nach Sesheke in Zambia und von dort zur sambischen Stadt Livingstone, an der nördlichen Seite des Sambesi, wenige Kilometer von den Victoriafällen entfernt.

Wir besuchen die schönere, die Südseite der Fälle, deshalb fahren wir von Katima nach Kasane in Botswana und passieren bei Kazungula die Grenze nach Zimbabwe. Von hier sind es noch 90 Kilometer bis zur Stadt Victoria Falls, die direkt an den Fällen liegt.

Wasserfälle haben wir viele gesehen, diese Fälle haben uns mächtig beeindruckt. Der Sambesi bildet hier zwischen den Grenzstädten Victoria Falls in Simbabwe und Livingstone in Sambia die mächtigen Victoria Fälle. Seit 1989 gehören die Fälle zum Weltnaturerbe der UNESCO.

Der erste Europäer, der die Victoriafälle sah, war der schottische Missionar und Afrikareisende David Livingstone. Er landete am 16. November 1855 auf der kleinen Insel, die direkt an der Kante liegt, über die sich der Sambesi in die Tiefe stürzt und die heute den Namen Livingstone- Insel trägt. Tief beeindruckt beschrieb er den Wasserfall als „das schönste, das er in Afrika je zu Gesicht bekam“, und nannte ihn Victoria Falls zu Ehren der britischen Königin Victoria.

Das Victoria Falls Hotel

Wir wollen unbedingt auf der Stanley Terrasse unseren "High Tea" zu uns nehmen. Das Victoria Falls Hotel ist ein wunderbares ja ein prachtvolles Hotel aus der Zeit Edwards VII. Es wurde im Jahr 1904 in einer Zeit errichtet als der Wettlauf um Afrika im vollen Gang war und das spürt man auch heute noch. Cecil Rhodes versuchte um diese Zeit eine Bahnverbindung zwischen Kapstadt und Kairo zu bauen.

Schon der Epfang ist ein Erlebnis

Das Hotel ist von gepflegten tropischen Gärten, Seerosenteichen und hundertjährigen Bäumen, umgeben. Die Gästezimmer, darunter luxuriöse Suiten mit Blick auf die Schluchten des Sambesi und die Gischt der Wasserfälle, sind traditionell eingerichtet.

Die Mahlzeiten sind ein wahres Ereignis im Victoria Falls Hotel. Der Livingstone Room ist gleichzeitig Speisesaal und Tanzsaal. Lassen Sie sich beim Abendessen mit á la Carte Menü verwöhnen! Frühstück wird im Restaurant Jungle Junction serviert. Die Stanley' Terasse steht für das Mittagessen, Cocktails und natürlich für den berühmten "High Tea" zur Verfügung.

Sandwiches, Gebäck, Erdbeermarmelade, geschlagene Sahne und natürlich Tee. Der "High Tea" hat eine lange Tradition im Victoria Falls Hotel. Im Jahre 1840 meinte die Herzogin Anna von Bedford, dass acht Stunden zwischen dem Mittag- und Abendessen zu lang sind und daher um 17.00 Uhr Tee, Brot und Butter bei den Bediensteten bestellt. Mit den Jahren hat sie dann immer mehr Freunde dazu eingeladen. Auch wir im Victoria Falls Hotel Gäste und nehmen unseren High Tea auf der Terasse zu uns und genießen den Blick auf die Viktoria Falls Brücke.

Wenn Ihr beim Besuch der Fälle die Zeit habt, dann besucht das Victoria Falls Hotel, nehmt auf der Stanley Terasse den High Tee zu euch und schaut euch danach die Gärten an.

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