Über Seehunde und Pfannkuchen

Von Westport über die Cape Foulwind Road sind es nur 17 Kilometer bis zur Seal Colony. Wir haben in Westport übernachtet und wollen heute Vormittag die Seehunde am Cape Foulwind beobachten. Am Nachmittag fahren wir weiter in den Paparoa National Park um die Pancake Rocks zu bestaunen.

Cape Foulwind Seal Colony

Willkommen an der Westküste der Südinsel, uns erwartet eine Wanderweg entlang des tosenden Pazifischen Ozeans. Der Cape Foulwind Walkway lässt sich einfach laufen und ist hin und zurück ca.  7 Kilometer lang. Er eignet sich hervorragend um frische Meeresluft zu schnuppern und Tiere in freier Wildbahn zu beobachten.

Schon auf dem Tauranga Bay Parkplatz sehen wir diesen merkwürdigen Vogel. Im ersten Augenblick denken wir ein Kiwi, aber leider, leider haben wir uns getäuscht, kein Kiwi. Es ist eine Wekaralle eine neuseeländische Vogelart aus der Familie der Rallenvögel  

Unsere Wanderung beginnt am Tauranga Bay Parkplatz und bringt uns auf einem sehr guten Wanderweg in 20 Minuten bis zur Kolonie der neuseeländischen Seehunde. Die Seehunde halten sich das ganze Jahr über hier auf, doch jetzt während der Brutzeit im Sommer ist hier besonders viel los. Die Tiere sind nicht so leicht zu erkennen, sehen sie doch von oben den vielen Felsen zum Verwechseln ähnlich. Während die Wellen sich an den Felsen brechen, liegen die Seehunde auf den Felsen und sonnen sich.

Cape Foulwind ist eine von sechs Brutkolonien an der Westküste. Nach dem beobachten der Seehunde wandern wir weiter und erreichen nach einer Stunde das Cape Foulwind Lighthouse und kurz darauf schon den nördlichen Parkplatz. Den Rückweg müssen wir nicht laufen, wir haben das Glück Dieter & Marion kennenzulernen zwei Camper aus Deutschland die uns zu unserem Auto mitnehmen, danke dafür.

Der Paparoa Nationalpark und die Pancake Rocks

Die Pancake Rocks sind eine Felsformation im Paparoa-Nationalpark nur etwa 60 Kilometer südlich von Westport und so brauchen wir keine Stunde von Cape Foulwind bis zum Informationszentrum des Paparoa National Park. Direkt gegenüber befindet sich der Eingangsbereich zu den Pancake Rocks.

Bei meinem letzten Besuch vor 25 Jahren sah das alles anders aus, es gab kein Infocenter und keinen wunderbar ausgebauten Rundwanderweg durch diese übereinander geschichteten Pfannkuchen. Ja so sehen sie wirklich aus und sie sind sehenswert damals wie heute.

Vor allem bei Flut und hohem Wellengang, dann bricht sich die Brandung an den zahlreichen Felsnasen, in Höhlen und Ausspülungen und drückt zurückfließendes Wasser und durchströmende Luft durch enge Löcher und Röhren im Felsen. Oberhalb der Felsen sieht man das als Blowholes und durch starkes Zischen wird es sogar hörbar.  

Kommentar schreiben

Kommentare: 0